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Abitur 2010 PDF Drucken
Ein steiniger Weg liegt hinter ihnen, bis sie sich nun endlich so nennen dürfen: Abiturienten. Auch in diesem Jahr entsandte unsere Schule einen Jahrgang an die deutschen Hochschulen.
Was folgte war der 22.Juni und das in Aufregung-Versetzten der gesamten Schüler- und Lehrerschaft des PGN. Eine Entführung unseres Schulleiters war das Ergebnis des lange geplanten Abi-Streichs. Über Videokonferenz mit den Entführern, wurden Hinweise an drei Lehrersuchtrupps versendet, die zur Entdeckung und Befreiung Herrn Büttners führten. Einer der besten Abi-Scherze der vergangenen Jahre, kann man wohl sagen, denn die Aufführung, zuvor erledigter Aufgaben, hielt die wohlgefüllte Turnhalle bei Laune.

Nur wenige Tage später, am 27. Juni, fand dann das lang ersehnte Ereignis statt; die Abi-Feier ging über die Bühne. Ab etwa 17.30 Uhr tröpfelten die Gäste in Abendgarderobe in die FH. In schwarz und weiß gehüllte Tische füllten die Gänge und ließen bereits auf ein üppiges Buffet hoffen. Doch darauf mussten die Abiturienten, samt Familien, noch eine ganze Weile warten, denn mit Ansprachen und Auftritten der Big Band, dauerte der offizielle Teil beinahe bis 21.30 Uhr. Währenddessen wurden die Getränke gekühlt und das großzügige Buffet errichtet und als schließlich die beurkundeten Ex-Schüler das Audimax verließen, wartete nur alles darauf, in vollen Zügen genossen zu werden. Die Stimmung war schon bald am Höhepunkt und eine Mischung aus Melancholie und Freude über den letzten gemeinsamen Abend mit Mitschülern und Lehrern überkam die meisten.

Abgerundet wurde der Abend anschließend im Parkcafé wo eine gemeinsame Feier mit zwei anderen Gymnasien wartete und zu der unsere Abiturienten stilecht mit dem Shuttlebus verladen wurden. Organisiert wurde das Ganze alleine von diesen dreien: Christoph Schnabel, Marlene Hösch und Lukas Pulkert, wofür man ihnen große Bewunderung zu Teil kommen lassen muss.

Auch für uns, diejenigen der diesjährigen K12, die an diesem Abend den Getränkeverkauf übernahmen, war es ein Abend der gemischten Gefühle.
Hin- und hergerissen zwischen dem allgemeinen Hochgefühl und dem Wissen, viele von den Anwesenden wohl nicht wieder zu sehen, fiel es manchmal schwer, sich über den bevorstehenden Abschied zu freuen. So bleibt abschließend nur zu sagen, dass man allen, die uns dieses Jahr verlassen haben, eine schöne schulfreie Zeit bis zum Start ins Berufs- oder Studentenleben wünscht und ein Wiedersehen hoffentlich doch nicht so ausgeschlossen ist, wie es zunächst vielleicht erscheinen mag.

Janina Leinberger, K12